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Referierende

Hier finden Sie Informationen zu den Referierenden sowie zu den Moderatorinnen und Moderatoren der Konferenz (in alphabetischer Reihenfolge).

MONIKA DOMMANN
ROBERT DORBRITZ
SIEGFRIED GERLACH
CLAUDIA HONEGGER
GISELA HUERLIMANN
MICHEL JOYE
KLAUS KORNWACHS
NICOLAS LATUSKE
GIJS MOM
MARKUS MONTIGEL
CLAUS PIAS
INGO TOTZKE
ULRICH WEIDMANN
JOHANNES WEYER
 
   
 
Dr. James W. Cortada is a member of the IBM Institute for Business Value in Madison (Wisconsin, USA) where he conducts research on the use of ICT and consults with clients all over the world on this subject. He has held various sales, consulting, and management positions at IBM over the past 34 years. He is the author of three dozen books on the history and role of ICT, and most recently, a three volume history of how American industries used ICT over the past 6 decades, The Digital Hand (Oxford University Press, 2004-08). He currently is writing a book on how ICT diffused around the world over the past half century. He serves on the editorial board of the IEEE Annals of the History of Computing and on the board of directors of the IT History Society.
 
Monika Dommann studierte Geschichte und Ökonomie in Zürich an der Universität Zürich. Wissenschaftliche Assistentin am Historischen Seminar der Universität Zürich, Forschungsaufenthalte am IFK in Wien, dem MPI für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, der McGill University in Montreal und dem GHI in Washington DC. Lehrtätigkeit an den Universitäten Basel, Luzern und Zürich. Seit 2009 Förderprofessur am Historischen Seminar der Universität Basel. Forschungsschwerpunkte sind die Kulturgeschichte moderner Gesellschaften, insbesondere ihre Objekte, Techniken und Logiken.
 
Robert Dorbritz (*1981) studierte Wirtschaftsmathematik an der TU Kaiserslautern (Vertiefungsrichtung: Mathematische Optimierung) und arbeitet seit 2006 als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für öffentliche Verkehrssysteme des Instituts für Verkehrsplanung und Transportsysteme (IVT) der ETH Zürich. Er schreibt derzeit seine Doktorarbeit zum Thema „Railway Network Stability and the Spreading Dynamics of Disastrous Events Causing System-Wide Blockades“, welche von Prof. Dr. Ulrich Weidmann betreut wird. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen neben der Stabilitätsuntersuchung von Verkehrsnetzen auch Analysen zur Leistungsfähigkeit und Kapazität von Verkehrsinfrastrukturen.
 
Siegfried Gerlach (*1954) trat nach seinem Mathematikstudium in Tübingen und an der Oregon State University 1979 in die Computer Gesellschaft in Konstanz (CGK) im Bereich Softwareentwicklung ein. 1998 wechselte er in die Siemens Schweiz AG, übernahm die Leitung des Softwarehauses und ab Oktober 1999 die Leitung des Geschäftsbereiches Transportation Systems. 2004 und 2005 war Siegfried Gerlach für das Siemens-Projekt Combino in Erlangen aktiv und kehrte im Oktober 2005 als Mitglied der Geschäftsleitung zu Siemens Schweiz zurück, wo er seit Juli 2008 als Generaldirektor und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Regionalgesellschaft Siemens Schweiz amtet.
 
Claudia Honegger, geboren 1947 im Zürcher Oberland. Studium von Soziologie, Nationalökonomie, Philosophie und Geschichte in Zürich, Frankfurt am Main und Paris. Seit 1990 Professorin für Allgemeine Soziologie an der Universität Bern.
 
Gisela Hürlimann studierte Geschichte an der Universität Zürich und promovierte 2006 mit: „Die Eisenbahn der Zukunft. „Die Eisenbahn der Zukunft“: Automatisierung, Schnellverkehr und Modernisierung bei den SBB 1955 bis 2005.“ Ihre Forschungsscherpunkte sind Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Technik- und Unternehmensgeschichte, Migration und die Psychiatriegeschichte (Förderpreis 2004 der Deutschen Gesellschaft für die Geschichte der Technik, Medizin und Naturwissenschaften für den Bericht zu „Zwangsmassnahmen in der Zürcher Psychiatrie, 1870-1970“ zusammen mit Brigitta Bernet und Marietta Meier). Sie lehrt an der Universität Zürich Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und forscht zurzeit zur Geschichte der Steuer- und Umverteilungspolitik.
 
Michel Joye (*1958) studierte Ingenieurwissenschaften an der Ecole Polytechnique Fédéral in Lausanne (EPFL). Nach Engagements in privaten Ingenieur- und Planungsbüros im In- und Ausland, war er von 1987 bis 1999 bei den Schweizerischen Bundesbahnen in Leitungsfunktionen im Bereich Infrastruktur und Netzwerksysteme tätig. Seit 1999 ist Michel Joye CEO der Verkehrsbetriebe Lausanne, die in dieser Zeit von einem Busunternehmen zu einem multimodalen Verkehrsdienstleister wurden, inklusive der 2008 eröffneten vollautomatischen Metro. Michel Joye ist Mitglied des Verwaltungsrats der Schiffsgesellschaft des Lac Léman und Präsident der Kommission für öffentlichen Verkehr in Lausanne.
 
Klaus Kornwachs (*1947) studierte Physik, Mathematik und Philosophie. Seit 1976 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, danach bis 1992 beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, Stuttgart, zuletzt als Leiter der Abteilung für Qualifikationsforschung und Technikfolgenabschätzung. Seit 1990 ist er Honorarprofessor der Universität Ulm, seit 1992 Inhaber des Lehrstuhls für Technikphilosophie an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. 1991 erhielt er den Forschungspreis der Alcatel SEL-Stiftung für Technische Kommunikation. Gastprofessur in Wien und Gastdozent in Budapest. Leiter des Bereichs „Gesellschaft und Technik“ im VDI, Mitglied der Acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften), dort Leiter des Themennetzwerkes „Forschung und Innovation“. Aktuelle Publikationen: Der singende Fels (mit G. Tschinag, M. Kaluza 2009), Zuviel des Guten – Von Boni und falschen Belohnungssystemen (2009 im Druck).
 
Dr. Nicolas Latuske (*1973) hat an der Universität Hamburg Physik studiert und promovierte 2006 am Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg. 2007 wechselte er an die ETH Zürich und arbeitet dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme (IVT) in der Gruppe Individualverkehr (IV).
   
 
Gijs Mom ist Ingenieur und Direktor des Programms für “Mobility History” und Dozent an der “Eindhoven University of Technology” (NL). Im November 2003 war er Mitbegründer der Internationalen Vereinigung für die Geschichte von Transport, Verkehr und Mobilität (Transport, Traffic and Mobility, T2M), die er bis 2008 präsidierte. Gijs Mom ist Vorsitzender des Verwaltungsrats des Europäischen Zentrums für die Dokumentation der Mobilität (ECMD) in Eindhoven. Zwei seiner aktuellen Publikationen auf Englisch: Zusammen mit Laurent Tissot, Road History; Planning, Building and Use, Lausanne: Alphil, 2007, sowie"Translating Properties into Functions (and Vice Versa): Design, User Culture and the Creation of an American and a European car (1930 – 1970)," in: Journal of Design History 20 (2007) No. 2, 171-181
   
 
Markus Montigel promovierte 1994 als Informatiker zum Thema beweisbare Sicherheit in der Eisenbahnsteuerung an der ETH Zürich. Nach einem Auslandengagement bei Alcatel Transport Automation, führte ihn sein Interesse am Grenzbereich Lehre/Forschung/Industrie über die Fachhochschule St. Pölten bei Wien nach New Orleans, USA, wo er eine Assistenzprofessur für Informatik inne hatte und 2002 den Preis für das beste Informatikprojekt des Staats Louisiana gewann. Das Interesse an der Innovation in der Bahnsteuerung führte zur Mitarbeit in diversen Projekten: Stellwerkstechnik, European Train Control System (ETCS) sowie Bahnverkehrsoptimierung und Online-Diagnose. Seine 2003 gegründete Firma systransis AG in Zug entwickelte im Auftrag von Thales Rail Signalling Solutions das Bahnleitsystem AF für die neue Lötschberg-Basislinie. Daraus resultierte unter anderem Folgeauftrag für das Bahnleitsystem des Gotthard-Basistunnels. 2007 wurde Markus Montigel mit dem Zentralschweizer Neuunternehmer-Preis ausgezeichnet.
 
Claus Pias studierte Elektrotechnik, Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie in Aachen, Bonn und Bochum. Danach Wiss. Assistent für „Geschichte und Theorie künstlicher Welten“ an der Bauhaus Universität Weimar und Promotion mit einer Arbeit zur Geschichte des Computerspiels. Lehrtätigkeit in Basel, Karlsruhe, Bochum und Essen. Fellow des IFK Wien, des IKKM Weimar und des Wissenschaftskollegs Berlin. Seit 2006 Professor für „Erkenntnistheorie und Philosophie der Medien“ an der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Theorie der digitalen Medien, Wissenschafts- und Technikgeschichte des 20. Jhd.
 
Der Diplompsychologe Ingo Totzke ist seit 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Interdisziplinären Zentrum für Verkehrswissenschaften (IZVW) an der Universität Würzburg. Sein Forschungsschwerpunkt sind die Fahrerassistenz- und Fahrerinformationssyteme. In diesem Zusammenhang war und ist er in mehreren Forschungsprojekten sowohl für staatliche Auftraggeber wie für private Unternehmen tätig. Ingo Totzke lehrt am Lehrstuhl für Psychologie Verkehrspsychologie und promoviert zum Thema „Kompetenzerwerb für Fahrerinformationssysteme“ bei Professor Hans-Peter Krüger.
 
Ulrich Weidmann (*1963) studierte Bauingenieurwissenschaften an der ETH Zürich und promovierte 1994 zum Thema: „Der Fahrgastwechsel im öffentlichen Personenverkehr“. Von 1994 bis 2004 war er in verschiedenen Abteilungen der Schweizerischen Bundesbahnen tätig, zuletzt als Bereichsleiter Engineering Bahnsystem in der Division Infrastruktur der SBB. Seit 2004 ist Ulrich Weidmann ordentlicher Professor für Verkehrssysteme am Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme der ETH Zürich. Seine persönlichen Schwerpunkte betreffen die Verkehrspolitik, das Innovationsmanagement und die technische Normierung. Er hat mehrere Mandate in Vereinigungen und Unternehmen des öffentlichen Verkehrs und der Verkehrsinnovation sowie in Ausbildungsstätten für Verkehrsingenieure inne.
 
Johannes Weyer (*1956) promovierte an der Universität Marburg und habilitierte sich in Bielefeld. Seit 2002 ist er Professor für Techniksoziologie an der Technischen Universität Dortmund. Seine Arbeitsschwerpunkte sind neben der Techniksoziologie die Technologiepolitik und das Innovationsmanagement in hoch automatisierten Verkehrssystemen. Johannes Weyer hat sowohl über erfolgreiche wie über gescheiterte Innovationsprojekte geforscht und auch über schillernde Persönlichkeiten wie Wernher von Braun geschrieben. Derzeit erscheint von ihm die Zweitauflage seines Buchs „Soziale Netzwerke“, nachdem er im 2008 zusammen mit dem Technikphilosophen Ingo Schulz-Schaeffer ein Werk mit dem Titel „Management komplexer Systeme“ herausgegeben hatte.
   
   
   
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